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Johann Nikolaus Heiß

Nikolaus Heiss eröffnet den Gasthof „Zur Post“.

Johann Nikolaus Heiß war ein Enkel des Wirtes und Handelsmannes Johann Heiß (21.2.1750 bis 22.6.1827), der von 1797 bis 1800 auch Richter in Ischgl war.

 

Chronik

Ischgl, 1816-1881

Dieser kaufte 1785 den ehemaligen Nikolaushof (Haus am Angerle), zog anschließend die Wirtsgerechtigkeit vom Angerle auf sein „Haus am Platz“ und errichtete dort das Gasthaus „Zur Sonne“.

Johann hatte neun Kinder – M. Anna, Joh. Mathäus, Emerentiana, M. Katharina, M. Theresia, Josef Michael, Franz Adam, Franz Ignaz und Franz Alois. Franz Alois, der früh starb (vor 1834 – das genaue Datum ist nicht bekannt), war der Vater des Johann Nikolaus Heiß. Dessen Mutter war Marianna Sabina Heiß, geborene Lechleitner, die 1831 das halbe Löbli kaufte und nach ihrem Tode 1840 ihrem Sohn vererbte.

Die andere Hälfte hatte Johann Nikolaus Heiß 1834 von dem Galtürer Postboten und Gastwirt Franz Salner um 655 Gulden gekauft. Somit war ab 1840 das ganze Löbli im alleinigen Besitz des Johann Nikolaus Heiß. Gemeinsam mit dem Löbli kaufte Johann Nikolaus Heiß von Franz Salner unter anderem zwei Tagmahd Bergwiesen im Fimba, „das Lutternigg genannt“, um weitere 250 Gulden ein Stück Acker von einem Zehntel Jauch (ca. 3,6a) und um 110 Gulden zwei Tagmahd Bergwiesen „in Pallin im Fimba“.

Die in der Nachlassabhandlung angeführte noch lebende Schwester des Johann Nikolaus, Anna Christina, verzichtete nach dem Tode ihrer Mutter im Jahre 1840 auf ihr Erbteil und wurde mit einer entsprechenden Geldsumme ausbezahlt. Johann Nikolaus war mit Anna-Maria Pitsch verheiratet.

Gasthaus „Zur Post“

Der alte Yd-Hof war durch Erbteilungen, durch Käufe und Verkäufe völlig zerschlagen und es war Johann Nikolaus Heiß, ein Vorfahre der jetzigen Wirtsfamilie, der wieder große Teile des ehemaligen Yd-Hofes erwarb und damit auch den Grundstein zum heutigen Hotel Post legte.

Durch Kauf und Erbschaft war er bereits im Besitz des Löbli, ein Teil des alten Yd-Hofes.

Am 14. Dezember 1874 kaufte er um 4.000 Gulden von Ignaz Alois Meier das Haus Nr. 7 und eröffnete hier 1875 das „Gasthaus zu Post“. (In dem auf der rechten Seite abgedruckten verfachten Kaufvertrag ist fälschlicherweise als Hausnummer die Nr. 8 angegeben.)

 

Gasthaus „Zur Post“

K.K.Postmeister

Johann Nikolaus Heiß war der erste kaiserlich-königliche Postmeister in Ischgl. Titel und Amt gingen nach seinem Tode auf seinen Sohn Ignaz Heiß über.

Consens

Für viele Kaufs- und Verkaufshandlungen war die Zustimmung der jeweiligen eigentlichen Grundbesitzer, die für die gekauften Güter Abgaben verlangten, notwendig. In dem nebenstehenden „Consens“ gibt die Gräflich-Wolkensteinisch-Schloß-Wiesbergische-Urbars-Verwaltung ihre Zustimmung zum Kauf der Bergwiesen Palin und Lutternigg. Als Abgaben waren für die 2 Tagmahd Bergwiese im Palin jährlich 2 Pfund (ca. 1,12 kg) und für die 2 Tagmahd Lutternigg jährlich 3 1/2 (ca. 1,96 kg) Pfund Käse zu entrichten.

Hotel Post Chronik

Consens

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